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Ausgeatmetes Kohlendioxid beeinflusst LuftgüteDer Mensch nimmt beim Einatmen Sauerstoff aus der Luft auf und gibt beim Ausatmen Kohlendioxid, Wasser und flüchtige organische Geruchsstoffe in die Luft ab.
Die eingeatmete Luft enthält 21 Vol% Sauerstoff und 0,035 Vol% Kohlendioxid, die ausgeatmete Luft 16 Vol% Sauerstoff und 4 Vol% Kohlendioxid.
In nicht gelüfteten Innenräumen steigt deshalb der Kohlendioxidgehalt abhängig von der Personenzahl kontinuierlich an, während sich der Sauerstoffgehalt kaum verändert.
In einem voll belegten und schlecht gelüfteten Zimmer steigt die Kohlendioxidkonzentration von 0,035 auf 0,14 Vol%, die Sauerstoffkonzentration sinkt jedoch nur von 21,0 auf 20,9 Vol%. | |  | | | Kohlendioxid macht müdeKohlendioxid ist zwar erst ab einer Konzentration von 2,5 Vol% toxisch für den Menschen, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit werden jedoch schon viel früher beeinträchtigt:
Kohlendioxid macht schon ab einer Konzentration von 800 ppm (0,08 Vol%) müde!
Bereits 1858 schlug Max von Pettenkofer deshalb für Schulen einen Maximalwert von 1000 ppm Kohlendioxid vor („Pettenkofer-Maximalwert”). Zur kontinuierlichen Einhaltung dieses heute noch gültigen Grenzwertes fordert die DIN 1946-6 einen Außenluftvolumenstrom von 30 m3/h pro Person. Der hygienische Richtwert für Innenräume liegt nach DIN 1946-2 bei 1500 ppm.
Dieser Wert kann beim heutigen Baustandard und der hohen Dichtheit der Gebäudehülle durch gelegentliches Lüften oder gekippte Fenster weder in Versammlungsräumen noch in Niedrigenergiehäusern erreicht werden.
Eine Dauerlüftung durch geöffnete Fenster erhöht den Energieverbrauch, der entstehende Luftzug führt zu Erkältungen und wird als unangenehm empfunden. | |  | | | Bedarfsgeregelte Belüftung schafft AbhilfeZur Erhaltung der Luftgüte (IAQ, indoor air quality) ist deshalb in solchen Räumen und Gebäuden eine bedarfsgeregelte Lüftung (DCV, demand-controlled ventilation) erforderlich. Dies gelingt Ihnen mit dem Kohlendioxidmeldesystem von J. Dittrich Elektronic: Das Infrarot-Kohlendioxidmesssystem MF420-IR / -LC ermittelt die Kohlendioxidkonzentration der Raumluft und leitet diesen Wert -- entweder über einen dazwischengeschalteten Grenzwertmelder oder direkt -- an eine Belüftungsanlage weiter, welche die Frischluftzufuhr nach Bedarf regelt.
Dies spart Energie, senkt die Kosten und erhöht das Wohlbefinden der Anwesenden.
Kohlendioxid gilt als Leitsubstanz für Schadstoffe, die das „Sick-Building-Syndrom” auslösen können. Es wird angenommen, dass eine über den Kohlendioxidgehalt der Luft geregelte, verstärkte Lüftung das Auftreten dieser Symptome um 70 bis 85% reduziert. | |  | | | LinksIm Frühjahr 2006 setzte die Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf die Luftgüte-Ampel in einem Projekt zum Thema "Dicke Luft in der Klasse?" ein.
Auch Quarks und Co. widmete sich dem Thema Luftgüte am 14.03.06 mit der Sendung "Atemlos - wenn die Luft knapp wird".
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